So retten wir mit dem Naturschutzbund Österreich Schmetterlinge in Österreich

Danke Euch, für die super Zusammenarbeit.

Wir wissen, wie durstig Erdbeeren sind und in welchem Klima Himbeeren sich am wohlsten fühlen. Doch was Schmetterlinge mögen, wissen andere besser als wir. Darum haben wir uns auch dieses Jahr wieder Unterstützung vom Naturschutzbund Österreich für das Projekt „Werde Retterling vom Schmetterling“ geholt.

Die Experten vom Naturschutzbund Österreich kennen sich nämlich mit Pflanzen und Schmetterlingen richtig gut aus. Letztes Jahr haben wir gemeinsam mit ihnen schon eine ganze Menge Lebensraum für Schmetterlinge geschaffen. Genauer gesagt hat der Naturschutzbund mit der Unterstützung aus unserem Projekt schon über 6.000 m2 Wiesen in der Steiermark schmetterlingsfreundlich zurechtgemacht und gepflegt, damit sie auch schmetterlingsfreundlich bleiben.

Wo sind diese Wiesen und was wächst dort?

So sieht es auf der Wiese in Hirnstorf bei Herberstein aus. Die Schmetterlinge fühlen sich dort ziemlich wohl.

Auf diesen Wiesen wachsen jetzt seltene Pflanzen mit lustigen Namen wie zum Beispiel das Breitblättrige Knabenkraut, die Sibirische Schwertlilie und der Große Wiesenknopf. Der Wiesenknopf ist lebenswichtig für die beiden ersten europaweit geschützten Tagfalter-Arten, den Hellen und den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Und was macht der Naturschutzbund Österreich mit dem Spendengeld in diesem Jahr?

Das ist Johannes Gepp vom Naturschutzbund Österreich.

Dieses Jahr sollen mit der finanziellen Unterstützung aus dem Projekt „Werde Retterling vom Schmetterling“ noch mehr solcher Wiesen in anderen Bundesländern angelegt oder gepflegt werden.

„Es ist wichtig, dass wir im gesamten Land mehr Lebensraum für Schmetterlinge zurückerobern. Denn heimische Schmetterlingsarten sind sehr regional verwurzelt. Ein Schmetterling in Salzburg kann zum Beispiel völlig andere Bedürfnisse haben als ein Schmetterling im Waldviertel. Daher pflegen wir unsere Schmetterlingswiesen immer so, wie es für die Region und die Schmetterlingsarten, die dort leben, passend ist“, sagt Johannes Gepp vom Naturschutzbund Österreich.

Das ist der Silbergraue Bläuling, der am Bockstallberg blaumacht.

Konkret gibt es dieses Jahr Pläne für die fachgerechte Pflege von drei artenreiche Orchideen-Wiesen im Sauwald in Oberösterreich. Außerdem wird der Gruberhof, ein landwirtschaftlicher Betrieb in Saalfelden, bei der Pflege der bereits bestehenden Schmetterlingsflächen unterstützt. Karin und Ernst Mosshammer konnten durch ihre schmetterlingsfreundliche Arbeit am Gruberhof bisher schon seltene Arten wie den Baumweißling, den Schwarzen Apollo und den Zweibrütigen Würfeldickkopffalter wieder in der Gegend ansiedeln.

In der Steiermark werden dieses Jahr zusätzlich zu unseren Wiesen aus dem letzten Jahr zwei weitere Wiesen gepflegt. Und in Niederösterreich am Bockstallberg im Weinviertel werden Überwucherungen von Bäumen und Sträuchern gebändigt, damit seltene Schmetterlingsarten wie die Bunte Schwertlilie dort noch lange und zufrieden leben können.

Du siehst, es gibt ganz schön viel zu tun, um Lebensraum für Schmetterlinge in Österreich zurückzuerobern und zu erhalten. Falls Du mehr über den Naturschutzbund Österreich wissen willst, schau am besten auf der Website vorbei: www.naturschutzbund.at

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