So retten wir mit dem Verein Schmetterlings­förderung im Kanton Zürich Schmetterlinge in der Schweiz

Danke Euch, für die super Zusammenarbeit.

Weil wir uns zwar mit Gemüse und Früchten, aber nicht so gut mit Schmetterlingen auskennen, haben wir uns für das Projekt „Werde Retterling vom Schmetterling“ auch dieses Jahr wieder fachmännische Hilfe geholt – und zwar vom Verein Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich.

Das ist ein Graubindiger Mohrenfalter. Hübsch, oder?

Die lieben Menschen in diesem Verein haben nämlich eine ganze Menge Ahnung von Schmetterlingen und arbeiten seit vielen Jahren daran, Tagfaltern im Tössbergland ein besseres Leben zu ermöglichen. Seit 2017 werten sie im Rahmen des Landschaftsprojekts Oberes Tösstal vor allem Lebensraum für seltene Tagfalterarten auf – zum Beispiel für den Rundaugen-Mohrenfalter und den Waldteufel. Doch ihre Arbeit kommt auch allen anderen Schmetterlingsarten und vielen seltenen Pflanzen zugute.

Mit unserem Projekt „Werde Retterling vom Schmetterling“ möchten wir ihre wichtige Arbeit unterstützen und damit Schmetterlingen im Oberen Tösstal im Kanton Zürich etwas Gutes tun.

Warum brauchen Schmetterlinge überhaupt unsere Hilfe?

So könnten bald mehr Wiesen im Oberen Tösstal aussehen.

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum es im Oberen Tösstal immer weniger heimische Schmetterlinge gibt. Einer von ihnen ist, dass Wiesen und Weiden mit schmetterlingsfreundlichen Pflanzen immer weniger werden. Schmetterlingsfreundlich sind die Pflanzen, deren Blütennektar Schmetterlinge besonders gern schlürfen. Und solche Pflanzen, deren Blätter Schmetterlingsraupen besonders gut schmecken. Denn die Raupen müssen ja erst einmal viel fressen, damit sie groß und stark werden, um sich in einen Schmetterling zu verwandeln. Nun schmeckt aber nicht jeder Schmetterlingsart jede Pflanze. Das heißt, für eine Vielfalt an Schmetterlingsarten, braucht man auch eine Vielfalt an Pflanzen.

Und warum verschwinden schmetterlingsfreundliche Pflanzen?

Das ist Heiri Schiess vom Verein Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich.

Ein Grund dafür ist, dass heutzutage oft kostengünstig gemäht wird. Wenn man aber eine ganze Wiese oder ein ganzes Feld auf einmal mit Maschinen abmäht, mäht man damit auch die gesamte Lebensgrundlage für Schmetterlinge und ihre Raupen weg.

Besser wäre es, von Hand und nur Stück für Stück zu mähen, damit immer ein bisschen Wiese für Schmetterlinge übrig bleibt. Doch das ist für die Landwirte sehr aufwändig. Im Schweizer Tösstal ist leider auch das Beweiden mit Schafen keine geeignete Möglichkeit, um Schmetterlinge zu schützen. Denn Schafe fressen am liebsten Kräuter, die aber auch die Schmetterlinge bräuchten. Und die Schafe reißen leider auch die Wurzeln der Pflanzen aus.

Dazu kommt, dass viele Landwirte oft Dünger verwenden. Ein sehr nährstoffreicher Boden mit üppig bewachsenen Wiesen enthält aber jede Menge Nährstoffe. Klingt doch gut, denkst Du Dir jetzt wahrscheinlich. Das dachten wir zuerst auch. Doch dann hat uns Heiri Schiess vom Verein für Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich das so erklärt: „Je mehr Nährstoffe im Boden sind, desto stärker wachsen wenige bestimmte Pflanzenarten. Die werden dann groß und verdrängen andere, kleinere Pflanzen. Wenn Wiesen also weniger Nährstoffe haben, ist das für die Artenvielfalt besser, weil die Konkurrenz unter den Pflanzen nicht so groß ist. Doch leider sind solche Wiesen für die Landwirte nicht interessant. Das ist das Dilemma, dem wir versuchen, entgegenzuwirken.“

Am besten für die Pflanzenvielfalt wäre also eine nicht zu dicht bewachsene Wiese, die dafür ganz viele verschiedene Pflanzen beherbergt und damit auch Lebensraum für ganz viele verschiedene Schmetterlingsarten ist.

Was macht der Verein zur Schmetterlingsförderung Zürich mit unserer Geldspende?

Für jeden Code von unseren Aktionsflaschen, den Du auf unserer Website eingibst, spenden wir 20 Rappen (bzw. 20 Cent) an ein Schmetterlingsprojekt Deiner Wahl. Wenn Du Dich für unser Schweizer Projekt entscheidest, werden damit Bauern im Oberen Tösstal dabei unterstützt, schmetterlingsfreundliche Mähmethoden anzuwenden.

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